Depressionen & Verstimmungen


Johanniskrauttee hat eine antidepressive Wirkung und wird bei psychovegativen Störungen, depressiven Verstimmungszuständen, Angst und nervöser Unruhe eingesetzt. Das Johanniskraut hat eine stimmungsaufhellende und kreislaufstärkende Wirkung auf den Körper. Es hilft auch bei Schlafstörungen. Der Lindentee entfaltet eine beruhigende Wirkung und hilft gegen Unruhezustände, Hysterie und Migräne. Er fördert das Einschlafen, bekämpft Nervosität, regt den Appetit an und löst Krampfzustände.

 

Health

Stärkung des Immunsystems & Erkältungstees


Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht. Sie schmeckt süßsauer und ist ein wichtiger Vitaminspender, insbesondere für Vitamin C, aber auch Vitamin A, B1 und B2. In der Volksmedizin wird ihre leicht abführende, harntreibende und blutreinigende Wirkung genutzt. Zur Vorbeugung in Erkältungszeiten und zur Stärkung der Widerstandskräfte eignet sich Hagebuttentee in Kombination mit anderen Heilpflanzen besonders gut.
Die Hibikusblüten wirken bei Erkältungen und bei Entzündungen der Schleimhäute sowie der Atemwege.  Sie werden zudem bei Kreislaufbeschwerden und  als Appetitanreger angewandt.
In der Volksheilkunde gelten Lindenblüten und der Tee der Holunderblüten, bekannt als Fliedertee, als schweißtreibendes Mittel bei fieberhaften Erkältungskrankheiten und damit verbundenem Husten und Halsschmerzen. Der Lindenblütentee dient auch zur Vorbeugung von Erkältungen. Die Salbeiblätter wirken entzündungshemmend, antimikrobiell und schweißhemmend. Der Salbeitee wird deshalb gern bei Erkältungen und Halsbeschwerden getrunken.

 

Grüner & Schwarzer Tee

Das im Schwarztee und besonders im Grünen Tee enthaltende Flourid festigt die Zähne und stärkt den Zahnschmelz. Zudem hemmen die Polyphenole des Tees den Abbau von Stärke. Damit wird den Plaquebakterien ihre Nährstoffe entzogen, mit der sie zahnschädigende Säure produzieren. Tee wirkt somit karriespräventiv, wie das Deutsche Tee-Institut festgestellt hat.

Grüner und schwarzer Tee hemmt außerdem die Aktivität von Enzymen, die bestimmte Botenstoffe im Gehirn abbauen. So kann der Spiegel dieses Botenstoffes Acetylcholin erhöht werden, der für die Wahrnehmungs- und Gedächtnisfähigkeit zuständig ist.

Der Tee hat drüber hinaus positive Effekte auf Herz- und Kreislauf. In wissenschaftlichen Studien konnte ermittelt werden, dass Grüner Tee ein gesundes Mittel gegen Arterienverkalkung ist. Nach einer japanischen Studie sank bei Konsumenten von Grünem Tee die Herz- und Schlaganfallquote um mehr als 30%.
Das im Tee enthaltene Theanin, welches für den typischen Geschmack im grünen Tee  zuständig ist und einen Einfluss auf das zentrale Nervensystem des Menschen hat. Bei ängstlichen Personen hat es hier eine besonders beruhigende Wirkung. Lässt man Schwarzen oder Grünen Tee nur kurz ziehen hat er allerdings eine anregende Wirkung.

Unterleib- & Menstruationsbeschwerden


Majorantee (Dostenkraut) wird eine lindernde Wirkung bei Menstruationsschmerzen und Beschwerden der Harnwege zugesprochen. Das Dostenkraut wird zudem bei Problemen im Magen-Darm-Trakt konsumiert und wirkt verdauungsanregend. Der Tee der Kamillenblätter wird bei entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes mit sowie bei Leber und Gallenerkrankungen verwendet. Beide Tees haben eine eine beruhigende Wirkung auf Beschwerden im Verdauungstrakt sowie bei Menstruationsbeschwerden.